Montag, 4. März 2019

Was sind denn eigentlich Reste?? Utensilos gehen immer!


[Werbung]

Hallo, 
ach, als Patchworker kennt man ja keine Reste, oder? Frau kann aus allem noch etwas nähen. Das ist manchmal gar nicht so einfach, denn es wird auch nichts weggeschmissen und auch die kleinsten Reste werden noch aufbewahrt. Schon vor einiger Zeit habe ich mir deshalb vorgenommen, immer gleich wenigstens ein kleines weiteres Teil aus den entstandenen Resten zu nähen. Oft entstehen so kleine Täschchen oder eben diesmal diese schönen Utensilos. Richtig die Reste stammen aus dem Herzquilt, den ich gerade entworfen habe und die Anfänge hier schon mal gezeigt habe. Jetzt brauchte ich zwei Geburtstagsgeschenke und mit Leinen kombiniert sehen die Stoffe einfach wunderschön aus, oder? 

Das größere der beiden kann man dann noch umklappen und 
bei Bedarf einfach verlängern. Das kleinere hat dafür einen Tunnelzug, so dass man es auch verschließen kann. Ich habe sie am Freitag schon verschenkt und die beiden haben sich sehr gefreut und werden hoffentlich noch lange ihre Freude daran haben.

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart,

Eure ArianeB

Der Beitrag "Was sind denn eigentlich Reste?? Utensilos gehen immer!" erschien zuerst auf http://arianeb-handmade.blogspot.com/

Sonntag, 3. März 2019

Mein RVO ist fast fertig ...Zeit für ein neues Projekt :-)

[Werbung]


Hallo, 

ich habe Euch ja für heute meinen fertigen RVO versprochen. Naja, so ganz fertig bin ich noch nicht. Ich muss ihn noch durch´s Wasser ziehen, Fäden ver- und Knöpfe annähen, aber dann ist er fertig und ich freue mich :-)

Ich habe mich jetzt doch entgegen meiner ersten Planung für Knöpfe und Knopflöcher entschieden, einzig und allein aus dem Grunde, weil meine Jacke jetzt durch die Farb- und Musterwahl so maritim anmutet. Da ich keine acht gleichen maritimen Knöpfe habe, habe ich mich für ein Sammelsurium aus meiner Knopfschatzkiste entschieden. Ist das nicht toll, wenn man so einen Fundus an alten Knöpfen hat? Ich kann Knöpfe einfach nicht wegschmeißen und bewahre meist alle auf. Man weiß ja nie, wann man welche braucht und so kommen diese jetzt zum Einsatz. Wie findet Ihr die Idee?


Natürlich gibt´s ein Tragefoto, wenn die Jacke ganz trocken ist.

Für alle, die sich fragen, wie man die Knopfleiste einrichtet, will ich das kurz erläutern:

Zuerst stricken wir an die linke Jackenseite die erste Blende (bei Herren ist das auf der anderen Seite). Ich habe mich für die gleiche Breite wie am unteren Saumabschluss entschieden. Wichtig ist, die Blenden locker abzuketten, sonst zieht sich die Jacke an den Kanten hoch.
Nun wissen wir, wieviele Maschen wir auf der anderen Seite aufnehmen müssen. Bei mir sind es 106 Maschen. Überlegt Euch, welchen Abstand das erste und das letzte Knopfloch vom Rand haben soll. Ich habe hier drei Maschen genommen. Dann müsste Ihr Euch überlegen, wie groß das Knopfloch sein muss, damit die gewünschten Knöpfe durchpassen. Ich benötige zwei Maschen. 

Dann können wir berechnen, wieviele Maschen jeweils zwischen den einzelnen Knopflöchern liegen müssen.

Also Ausgangsmaschenzahl 106 abzüglich der Anfangs- und Endemaschen, jeweils drei, ergibt 100. Ich habe acht Knöpfe á 2 Maschen ergibt 16 Maschen. Diese 16 ziehen wir jetzt von den 100 Maschen ab >> ergibt 84 Maschen. Bei acht Knöpfen entstehen sieben Zwischenräume, also rechnen wir 84 geteilt durch 7, das ergibt 12 Maschen. 

So habe ich die ersten 3 Maschen rechts gestrickt, dann * 2 Maschen abgekettet, die nächsten 12 Maschen rechts, ab * noch 6x wiederholt, dann 2 Maschen abgekettet, dann die letzten drei Maschen rechts gestrickt. In der nun folgenden Rückreihe habe ich jeweils zwei Maschen über den abgeketteten aufgeschlungen. So hatte ich wieder die Ursprungsmaschenzahl auf der Nadel. Also eigentlich ganz einfach. Kurz testen, ob der Knopf auch wirklich durchpasst. 

Auf jeden Fall hat sich die schöne Elbsox Merino von ggh als die beste Entscheidung für diese schöne Jacke herausgestellt. Weil die einfach so schön kuschelig ist, hat meine Tochter sich auch gleich ein weinrotes Knäuel geschnappt und ein Modell aus der neuen Rebecca daraus angenadelt. In Patent, das wird auch wunderschön. Inzwischen hat sie das Rückenteil sogar schon fertig. 






ISBN : 978-3-8410-6543-8

So, ich habe natürlich schon das nächste auf den Nadeln, dieses tolle Tuch aus dem Buch "neue Stricklieblinge" von Babette Ulmer, das ich als Rezensionsexemplar vom Christophorus Verlag zugeschickt bekommen habe. 


Ich stricke mit der Alpaca Rhythm von Scheepjes, das Garn hat eine Lauflänge von 200m/25g und besteht aus 80% Merino und 20% Alpaka. Ich verstricke es hier zweifädig und mit einer Nadelstärke 5. Das wird so locker luftig leicht und weich. Ein Träumchen sage ich Euch! Und ich habe die ideale Anleitung für diese Wolle in dem tollen Tücherbuch gefunden. Kann kaum aufhören zu stricken!

Ich werde heute Abend beim Tatort noch ein wenig weiterstricken und was macht Ihr so?

Bis bald
Eure ArianeB

verlinkt zu: auf den Nadeln, Stricklust, HOT

Der Beitrag "Mein RVO ist fast fertig ...Zeit für ein neues Projekt :-)" erschien zuerst auf http://arianeb-handmade.blogspot.com/

Samstag, 2. März 2019

Wachstuch selbst herstellen!! Ein Versuch!

[Werbung]


Hallo, 

manchmal findet man eine Sache richtig gut, möchte sie unbedingt ausprobieren, um dann festzustellen, dass das anscheinend nichts für einen ist. Vieleicht war die Anleitung nicht gut, vielleicht hab ich mich einfach nur nicht richtig angestellt oder es war nicht mein Tag. 


Dabei wollte ich so gern Wachstuch aus meinen Stoffen herstellen. Zerowaste heißt das Zauberwort. Nie wieder Frischhaltefolie zu benutzen, erschien mir echt erstrebenswert, aber ein Wachstuch in der Größe eines Backbleches, bedeutete, den Stoff vorher zu waschen, den Kauf einer Tüte 

Bienenwachspastillen (natürlich Bio, denn ich will schließlich Lebensmittel darin einwickeln),  vier Bögen Backpapier, ein Bügelbrettbezug, ein eingesautes Bügeleisen, den Fleck auf dem Teppich lasse ich mal außen vor (lach).

Wie gesagt, die Anleitung war nicht perfekt (da sie von einem Stoffversand stammt, lasse ich sie hier unerwähnt), mir fehlte einfach die Mengenangabe an Bienenwachs für ein Stück Stoff in dieser Größe, dadurch hatte ich wohl zuviel Wachs genommen. Wenn das Wachs nicht richtig verteilt ist, sollte man es nochmal zwischen zwei Lagen Backpapier bügeln. Tja, klar hätte ich was unterlegen sollen, aber dass da dann soooo viel Wachs an der Seite austritt, damit hatte ich nicht gerechnet. Naja, Bügelbrettbezug hinüber, Fleck im Teppich (aber der Fleck ist wenigstens Bio, lach) und das Bügeleisen war auch total eingesaut, inzwischen aber wieder sauber. Wie man oben auf dem Bild sieht, ist das Wachs trotz Bügeln nicht richtig verteilt, aber die Ecke schneide ich wohl einfach ab. 

Da ich noch Bienenwachspastillen über habe, probiere ich es tatsächlich nochmal, aber zuerst teste ich mal mein Wachstuch auf seine Tauglichkeit. 

Aber ich habe in der vorletzten Woche noch etwas anderes ausprobiert. Ich habe zum ersten Mal Knäckebrot selbstgemacht. Das Rezept habe ich von meiner lieben Nachbarin und Freundin Michaela. Sie sorgt sich immer, dass ich nicht genug esse und hatte deswegen neulich diese leckere Knabberei mit runter gebracht. Boah, war das lecker. Natürlich musste ich das Rezept haben und habe es sogleich probiert. Wie sollte es anders sein, hatte ich nicht alle Zutaten da, aber man kann bei diesem Knäckebrot ruhig improvisieren und reintun, was man mag und da hat. 

Gebacken habe ich es in dieser Friesentortenform, echt cool darin, dann hat es schon ne praktische Form zum Essen und Aufbewahren. Musste oben rechts natürlich gleich probiert werden ;-)

Was drin war, wollt Ihr wissen?

50g Sonnenblumenkerne, 50g Hirse, 50g Leinsamen, 125g Dinkelmehl, 150g Haferflocken (halb kernig, halb zart schmelzend),50g Flohsamen, 2 TL Salz, 2 TL Thymian, 500ml Wasser.
Außerdem kann man noch Sesam, Kürbiskerne, Rosinen oder Cranberries reintun, oder was man sonst so an Kernen und Körnern mag.
Gemischt werden erst die trockenen Zutaten, dann das Wasser zugeben. Alles verrühren und auf zwei Backbleche mit Backpapier streichen. Schön dünn!! In meiner Freisenform hätte es auch noch etwas dünner sein können. Mindestens eine Stunde bei 160 Grad Umluft backen. Ich habe es anschließend nochmal umgedreht. Dann in Stücke brechen.

Mit Frischkäse und Preißelbeeren könnte ich mich reinsetzen, sooo lecker! Oder einfach so zum Knabbern!

Morgen zeige ich Euch vielleicht noch meinen fertigen RVO. Ich bin tatsächlich bei der letzten Blende, in die ich jetzt noch Knopflöcher einarbeiten werde. Ich habe so coole Knöpfe rausgesucht und bin gespannt, wie das dann wirkt. Ein schönes Gefühl, dass sie dann fertig ist. Nicht nur, weil ich diese kuschelige Jacke gern tragen will, sondern, weil ich Donnerstagabend schon das nächste Tuch angestrickt habe ;-))

Ich wünsch Euch einen gemütlichen Abend, 
Eure ArianeB

Der Beitrag "Wachstuch selbst herstellen!! Ein Versuch!" erschien zuerst auf http://arianeb-handmade.blogspot.com/