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Donnerstag, 26. Dezember 2024

Selbstgenähte Geschenke zu Weihnachten und ein erster Webversuch

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Hallo,

so schnell ist Weihnachten schon wieder vorbei. Geht es Euch auch so? 
Endlich kann ich Euch aber noch ein paar Weihnachtsgeschenke zeigen, die ich genäht habe. 
Meiner Mama hatte ich noch diese Sets genäht. Die Tannenbäume, für die ich eine FPP-Vorlage erstellt habe, gab es bei mir im Laden ja dieses Jahr in allen möglichen Stoffen und Farben und egal wie, sie sahen immer toll aus. Tannenbäume sind ja auch nicht nur zur Weihnachtszeit schön, sondern das ganze Jahr. Und so gab es für meine Mama ein paar winterliche Bäume mit meinen Lieblingsstoffen, die auch bei meinen Eltern ganz wunderbar ins Esszimmer oder auch Wohnzimmer passen. Sie sollen also auch benutzt werden und nicht nur dekorativ irgendwo rumliegen. 


Für die Freundin meines Sohnes benötigte ich noch eine schöne Geschenkverpackung für einen Gutschein und so habe ich ein schnelles Kosmetiktäschchen genäht. Der neue Comicstoff mit pink abgesetzt, erschien mir passend und ich hoffe, dass sie auch hinterher noch Verwendung findet. 


Und weil von den beiden Fatquartern jeweils noch ein Rest übrig blieb, habe ich gleich noch ein kleines Utensilo daraus genäht. Bestimmt findet sich hierfür im Laden irgendwann ein Abnehmer. 

Ansonsten haben wir an Weihnachten natürlich viel lecker gegessen, ganz viel gespielt und ganz viel Zeit mit der Familie verbracht. Heute war dann noch ein ganz ruhiger zweiter Weihnachtstag. Ich habe sogar ein bisschen genäht und auch ein bisschen gewebt. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Mich juckt es schon ein Weilchen in den Fingern und so habe ich gestern Mittag einfach mal begonnen. 





Vor einiger Zeit hatte ich mir im Hauptverlag dieses tolle Buch "Einfach weben" von Kerstin Neumüller (ISBN 978-3-258-60290-5) mitbestellt und komplett durchgelesen. Ich habe so viele Wollreste über und dachte, die könnte ich doch auch genausogut verweben. Kurzerhand bestellte ich mir einen kleinen Gatterkamm und dann ging es los. 


Als Kettfäden ist das mit der Wolle (die Balance von Atelier Zitron) noch nicht so ideal. Eigentlich wollte ich, dass man sie auch sieht, aber dafür sind sie wahrscheinlich zu weich, oder ich darf mein Gewebtes nicht so stramm ranschieben bzw. wahrscheinlich einen anderen . Ich muss also noch ein bisschen üben. Ein bisschen länger soll mein Gewebe aber noch werden, bevor ich nochmal was anderes ausprobiere.

Das Buch ist übrigens sehr interessant geschrieben. Ich dachte immer, man braucht unbedingt einen großen Rahmen zum Weben, aber es geht auch so. Ich habe ja erstmal mit 15 Kettfäden begonnen, weil ich dachte, ich starte erstmal. Mit der Balance wird das ein ganz weiches, wenn jetzt auch sehr schmales Gewebe. Vielleicht nähe ich das entstandene Schussripsband nachher auf eine Tasche. In dem Buch gibt es auch verschiedene Projekte, die man nacharbeiten kann. Und es gibt auch Anleitungen, um sich sein eigenes Webwerkzeug, wie zum Beispiel den Gatterkamm zu schnitzen. 









Also, Fazit: Wen das Weben auch einfach mal reizt, ohne dass er sich erstmal teures Equipment zulegen möchte, wird an dieser Version des Webens und mit diesem schönen Buch bestimmt seine Freude haben. Bestellen könnt Ihr es natürlich gern direkt hier beim Hauptverlag, oder ich bestelle Euch das Buch auch gern mit. 

Ich habe mir das Buch selbst gekauft, empfehle es von Herzen gern weiter. Schaut mal hier beim Verlag, dort könnt Ihr noch weitere Bilder von den Projekten in dem Buch sehen. Solltet Ihr es ausprobieren, verlinkt mich doch gern mal auf Instagram, wenn Ihr etwas postet. Ich bin gespannt. 

Nun wünsche ich Euch noch einen schönen Abend und als nächstes zeige ich Euch, was ich heute so genäht habe. Ich habe eine andere Taschenform ausprobiert. Da gefällt mir richtig gut. 

Bis bald
Eure ArianeB

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Mittwoch, 23. Juni 2021

Sticken auf Strick von Britt-Marie Christofferson

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Hallo,

es ist Mittwoch schon wieder. Heute habe ich hier im Hotel ein wenig weiter an meinem zukünftigem Laden geplant und ich kann es kaum erwarten, wenn wir endlich loslegen können und ihn richtig einrichten. Aber ein bisschen dauert es noch ...

Dafür ist mein Abverkauf gut gestartet und die Stoffe, mit denen ich ja hauptsächlich angefangen habe, sind schon merklich weniger geworden, so dass nicht überall mehr Ballen rumstehen. 

Verständlich, dass ich da nicht wirklich nebenbei zum Handarbeiten komme. Den Teststrick musste ich wieder ribbeln (auch nichts zu zeigen) und mein Ärmel meiner Strickjacke aus der Tasmanian Tweed von Atelier ist dafür ein Stück gewachsen. Ich habe mir ja die Sockenwundernadel von Addi mitgenommen und jetzt geht es super. Für Ärmel einfach auch genial.

Und da ich heute nichts weiter zeigen kann, dachte ich, nutze ich die Zeit Euch dieses tolle Buch vorzustellen:

Sticken auf Strick von Britt-Marie Christofferson aus dem Hauptverlag 

ISBN 978-3-258-60234-9

Auf dem ersten Blick mutet das Buch etwas altmodisch an, aber als ich es mir etwas genauer angesehen und durchgelesen hatte, fand ich es faszinierend. Es sind keine altmodischen, sondern traditionelle Muster und wir alle wissen, dass ALLES irgendwann wiederkommt. Und was noch viel cooler ist, man kann mit dieser Technik oder eher Techniken auch fertig gekaufte Kleidungsstücke verändern oder aufpeppen. Ja, und wenn es einem nicht mehr gefällt, dann macht man es einfach wieder ab und stickt etwas neues drauf. So kann man quasi jedes Muster auf ein Strickstück sticken. 

Ein paar Sachen, die mich besonders fasziniert haben, zeige ich Euch hier. Wenn Ihr Euch die Bilder anschaut, guckt mal auf die Technik, die Ideen dahinter, und nicht, ob Ihr das jetzt anziehen würdet oder nicht. Viele der Muster hat die Designerin auch in traditionellen Ausstellungen gesehen und dann persönlich weiterentwickelt, es steckt einfach mega viel Kreativität darin. 

Doch nun die Bilder: 












Irre oder? Und das ist nur eine Miniauswahl. Es gibt insgesamt ca. 230 verschiedene Muster auf knapp 170 Seiten, die Lust auf Experimente und/oder Nacharbeiten machen. Ich hoffe, Euch geht es genauso. 

Ich werde es bestimmt bald mal ausprobieren. Wäre vielleicht auch eine schöne Idee für einen kreativen Workshop, was meint Ihr? Gemeinsam experimentieren bringt doch am meisten Spaß. 
Das Buch könnt Ihr Euch wie immer gern bei mir im Laden anschauen. 

Nun wünsche ich Euch noch eine schöne restliche Woche
Eure ArianeB

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Mittwoch, 6. November 2019

Bücher unterm Weihnachtsbaum: Stoff trifft Papier

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ISBN: 978-3-258-60207-3


Hallo,

heute möchte ich Euch in meiner kleinen Serie "Bücher unterm Weihnachtsbaum" ein ganz besonderes Buch vorstellen und ich muss ehrlich sein, ich weiß gar nicht recht, wo ich anfangen soll. Ich hatte mir das Buch "Stoff trifft Papier" vom Michaela Müller  im September als Rezensionsexemplar vom Haupt Verlag gewünscht, die es mir auch sofort zugeschickt hatten. Aufmerkasam geworden bin ich durch Instagram auf dieses Buch, da auch die liebe Dorthe von lalala Patchwork für dieses Buch geworben hatte. Sie hat selbst einen Gastbeitrag in diesem Buch und auch das Buch auf ihrem Blog hier rezensiert. Dadurch hatte ich wahrscheinlich die Vermutung, dass es in diesem Buch "auch" um Patchwork geht. Das ist nicht ganz richtig, aber tatsächlich streift dieses Buch auch dieses Thema ein wenig. Dazu aber später mehr.

Kennt Ihr das? Wenn Ihr ein Buch in den Händen haltet, schon vom Einband begeistert seid und es dann das erste Mal aufschlagt? Dieses Kribbeln vor Aufregung, was erwartet Dich jetzt? Ich hoffe, das geht nicht nur mir so... 
Meist blättere ich dann erstmal grob durch und gucke mal, was mir ins Auge springt. Gibt es gleich etwas, das ich gleich sofort lesen muss oder ist es, naja, ganz nett eben?

In diesem Buch blieb ich gleich immer wieder bei den einzelnen Kapiteln hängen, so faszinierend fand ich, was darin stand und ich entschied, ich musste es lesen, von vorn bis hinten. Was ich dann auch getan habe. Nun komme ich allerdings immer nur abends im Bett dazu, und so habe ich jeden Abend mindestens eins der interessanten Kapitel über die verschiedenen Möglichkeiten, Bücher zu binden, Papier zu schöpfen oder Stoffe und Papier in eine Verbindung gehen zu lassen, gelesen. Jeden Abend, wenn ich das Buch zuklappte, dachte ich, DAS muss ich auch machen oder DAFÜR muss ich mir das Material mit nach Hause nehmen und ich überlegte bis zum Einschlafen, was ich tolles machen könnte. Das sind im Übrigen sehr schöne Gedanken :-)

Dieses Buch umfasst fast 200 Seiten und beginnt mit einem ausführlichen Grundlagenteil. Was wird alles gebraucht, wie sollte der Arbeitsplatz beschaffen sein. Michaela Müller macht Mut, dass man kein großes Atelier braucht, um die Ideen mit Farben zu drucken, umzusetzen, denn die meisten haben ja einen Platz, an dem man sich kreativ austoben kann. 
Viele der Materialien zum Bücherbinden habe ich sogar bereits im Haus oder bei mir im Laden, einige muss ich dazu besorgen. Die Buchbinderringe sind sogar schon auf dem Weg zu mir. Ich werde wohl mit einer einfachen Version des Bücherbindens beginnen bzw. ich möchte vor allem den Einband selbst mit Stoff und Papier gestalten. Schon lange hatte ich das vor und das Buch zeigt mir, wie ich es am besten machen kann.

So reizt mich unter anderem auch ein Fauxdori, vielleicht sogar für einen neuen Kalender im nächsten Jahr. Ihr erinnert Euch bestimmt noch daran, dass ich da auf der Suche war. 






Sehr Interessant finde ich auch das Thema Papierschöpfen. Aus alten Papieren neues Papier selbst herzustellen. Besonderes Papier! Wie bekommt man die Farbe da hinein und was kann ich anschließend mit dem fertigen Papier anfangen. Michaela Müller macht für alles einen Vorschlag und es entstehen praktische Notizbücher, Postkarten oder Einbände. Damit hatte sie mich schon, denn ich liebe Notizbücher und finde sie meist nur zu schade, um sie zu benutzen. 








Begeistert bin ich auch von diesen Umschlägen aus veganem Leder, die mittels Sonnendruck mit den Knöpfen gestaltet wurden. Das finde ich auch total faszinierend. 


Diese beiden Techniken, Papierschöpfen und Sonnendruck müssen aber wohl bis zum nächsten Sommer warten, denn dann kann ich meinen Arbeitsplatz nach draußen verlegen. 






 

Oder was haltet Ihr von dieser Tasche aus Schnittmusterpapier? Das würde allein ja nicht halten, wenn man daraus eine Tasche nähte. Hier wurde es mit Lamifix verstärkt, damit ist es nicht nur abwaschbar, sondern auch noch stabil. Eine Tasche daraus zu nähen, ist doch eine Wahnsinnsidee, oder findet Ihr nicht?



Hexies dürfen natürlich nicht fehlen, beim Thema Stoff trifft Papier! Hierbei wird das Papier nur als Schablone benutzt, um die Form herzustellen. Nach dem Zusammennähen der Hexies wird es dann aber entfernt. Mit den selbstbedruckten Stoffen entsteht auch hier ein ganz besonderes Nadelbriefchen. 










Wie oben bereits erwähnt hat Dorthe von lalala Patchwork auch in dem Buch mitgewirkt und eine ganz tolle Papiervorlage mit einem Fisch entworfen. Dieser Fisch wird mittels der Foundation Paper Piecing Methode genäht, eine meiner Lieblingstechniken beim Patchwork, wie Ihr vielleicht schon wisst. Diesen Fisch und andere Vorlagen aus dem Buch könnt Ihr Euch übrigens frei hier beim Haupt Verlag herunterladen und natürlich könnt Ihr Euch das Buch auch dort bestellen (ich erhalte keine Provision aus einer Bestellung!).

Dorthe und Michaela Müller haben aus dem Fisch einen tolles Quiltbuch entworfen! 

Ich könnte Euch noch stundenlang andere tolle Sachen aus diesem Buch vorstellen und bestimmt werde ich Euch das ein oder andere hier zeigen, wenn ich etwas daraus gemacht habe. Also, seid gespannt!

Ich wünsche Euch jetzt noch einen entspannten Mittwoch. Bei mir trifft sich im Laden nachher noch eine English Paper Piecing Gruppe, wenn das nicht zufällig gerade passt, was? Ich werde allerdings meinen Row-by-row-Quilt heute weiter machen, denn mein Ziel ist, dass dieser bald noch fertig wird. Vielleicht nähe ich dann doch noch die Vögel und Blumen. Diese werden nämlich mittels FPP genäht und irgendwie bin ich dazu im Frühjahr nicht so gekommen. Dorthe hat mich aber gerade irgendwie motiviert dort weiterzumachen ;-)

Bis bald
Eure ArianeB

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