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Donnerstag, 14. April 2022

Näh was mit Wachstuch: Meine Warmhaltehaube!





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Hallo,

ich wurde vom Partner Medien Verlag gefragt, ob ich nicht Lust hätte, etwas für das Wachstuch Heft zu nähen und eine Anleitung zu schreiben und so habe ich (eigentlich für meinen Varoma und den Gareinsatz von Thermomix) zwei Warmhaltehauben genäht. Hier im Heft werden sie für Auflaufformen gezeigt, das geht natürlich auch prima. 


Die Idee hatte ich, weil in meinen Thermomix Rezepten so oft stand, ich müsse den Inhalt im Varoma warmhalten und dann mit dem Thermomix weiterkochen und so dachte ich, ich mache mir eine passende Haube. Diese aus beschichteter Baumwolle ist dann sogar abwaschbar. Auch um Sachen kühl zu halten, müsste sie prima gehen. Oder das Essen vor dem Servieren im Sommer von den Fliegen zu schützen ;-) es gibt also viele Einsatzmöglichkeiten. 

Ich freue mich auf jeden Fall über diese praktischen Hauben und hoffe, Euch gefallen sie auch genauso gut. 

Das Heft erscheint übrigens am Samstag, den 16.4.22 im Zeitschriftenhandel. Es sind noch viele andere tolle Anleitungen drin, also wirklich ein tolles Heft geworden. 

Ich wünsche Euch schon mal ein schönes Wochenende,
bis bald
Eure ArianeB

Der Beitrag "Näh was mit Wachstuch: Meine Warmhaltehaube!" erschien zuerst auf https://arianeb-handmade.blogspot.de

 

Samstag, 2. März 2019

Wachstuch selbst herstellen!! Ein Versuch!

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Hallo, 

manchmal findet man eine Sache richtig gut, möchte sie unbedingt ausprobieren, um dann festzustellen, dass das anscheinend nichts für einen ist. Vieleicht war die Anleitung nicht gut, vielleicht hab ich mich einfach nur nicht richtig angestellt oder es war nicht mein Tag. 


Dabei wollte ich so gern Wachstuch aus meinen Stoffen herstellen. Zerowaste heißt das Zauberwort. Nie wieder Frischhaltefolie zu benutzen, erschien mir echt erstrebenswert, aber ein Wachstuch in der Größe eines Backbleches, bedeutete, den Stoff vorher zu waschen, den Kauf einer Tüte 

Bienenwachspastillen (natürlich Bio, denn ich will schließlich Lebensmittel darin einwickeln),  vier Bögen Backpapier, ein Bügelbrettbezug, ein eingesautes Bügeleisen, den Fleck auf dem Teppich lasse ich mal außen vor (lach).

Wie gesagt, die Anleitung war nicht perfekt (da sie von einem Stoffversand stammt, lasse ich sie hier unerwähnt), mir fehlte einfach die Mengenangabe an Bienenwachs für ein Stück Stoff in dieser Größe, dadurch hatte ich wohl zuviel Wachs genommen. Wenn das Wachs nicht richtig verteilt ist, sollte man es nochmal zwischen zwei Lagen Backpapier bügeln. Tja, klar hätte ich was unterlegen sollen, aber dass da dann soooo viel Wachs an der Seite austritt, damit hatte ich nicht gerechnet. Naja, Bügelbrettbezug hinüber, Fleck im Teppich (aber der Fleck ist wenigstens Bio, lach) und das Bügeleisen war auch total eingesaut, inzwischen aber wieder sauber. Wie man oben auf dem Bild sieht, ist das Wachs trotz Bügeln nicht richtig verteilt, aber die Ecke schneide ich wohl einfach ab. 

Da ich noch Bienenwachspastillen über habe, probiere ich es tatsächlich nochmal, aber zuerst teste ich mal mein Wachstuch auf seine Tauglichkeit. 

Aber ich habe in der vorletzten Woche noch etwas anderes ausprobiert. Ich habe zum ersten Mal Knäckebrot selbstgemacht. Das Rezept habe ich von meiner lieben Nachbarin und Freundin Michaela. Sie sorgt sich immer, dass ich nicht genug esse und hatte deswegen neulich diese leckere Knabberei mit runter gebracht. Boah, war das lecker. Natürlich musste ich das Rezept haben und habe es sogleich probiert. Wie sollte es anders sein, hatte ich nicht alle Zutaten da, aber man kann bei diesem Knäckebrot ruhig improvisieren und reintun, was man mag und da hat. 

Gebacken habe ich es in dieser Friesentortenform, echt cool darin, dann hat es schon ne praktische Form zum Essen und Aufbewahren. Musste oben rechts natürlich gleich probiert werden ;-)

Was drin war, wollt Ihr wissen?

50g Sonnenblumenkerne, 50g Hirse, 50g Leinsamen, 125g Dinkelmehl, 150g Haferflocken (halb kernig, halb zart schmelzend),50g Flohsamen, 2 TL Salz, 2 TL Thymian, 500ml Wasser.
Außerdem kann man noch Sesam, Kürbiskerne, Rosinen oder Cranberries reintun, oder was man sonst so an Kernen und Körnern mag.
Gemischt werden erst die trockenen Zutaten, dann das Wasser zugeben. Alles verrühren und auf zwei Backbleche mit Backpapier streichen. Schön dünn!! In meiner Freisenform hätte es auch noch etwas dünner sein können. Mindestens eine Stunde bei 160 Grad Umluft backen. Ich habe es anschließend nochmal umgedreht. Dann in Stücke brechen.

Mit Frischkäse und Preißelbeeren könnte ich mich reinsetzen, sooo lecker! Oder einfach so zum Knabbern!

Morgen zeige ich Euch vielleicht noch meinen fertigen RVO. Ich bin tatsächlich bei der letzten Blende, in die ich jetzt noch Knopflöcher einarbeiten werde. Ich habe so coole Knöpfe rausgesucht und bin gespannt, wie das dann wirkt. Ein schönes Gefühl, dass sie dann fertig ist. Nicht nur, weil ich diese kuschelige Jacke gern tragen will, sondern, weil ich Donnerstagabend schon das nächste Tuch angestrickt habe ;-))

Ich wünsch Euch einen gemütlichen Abend, 
Eure ArianeB

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